Kommentare
- Gitta Antony (Zölibat)
Der Zölibat ist kein göttliches Gebot, war es nie gewesen.Im Gegenteil: Im 1. Timotheus 3 in den Versen 2-4 steht ganz deutlich, was von einem Aufseher …
- Lobert (Emissionsfrei in Regensburg)
Da braucht man nicht bis Manila fahren – auch in Regenstauf werden Minibusse für den öffentlichen Personennahverkehr verwendet.
Worte der Bibel
“Sprecht ihr in Wahrheit Recht, ihr Mächtigen?
Richtet ihr in Gerechtigkeit die Menschenkinder?
Nein, mutwillig tut ihr Unrecht im Lande.”
Psalm 58, 2.3
Also wurde das Recht verdrängt,
und die Gerechtigkeit zog sich zurück;
denn die Wahrheit strauchelte auf dem Markt
und die Redlichkeit fand keinen Eingang.
Jesaja 59,14
Sommer-Lesetipp
Geoffrey Robinson:
“Macht, Sexualität und die katholische Kirche. Eine notwendige Konfrontation”
»Ein Buch – in der gegenwärtigen Krise von trauriger Aktualität!« schreibt Hans Küng zu dem von Publik-Forum zusammen mit der österreichischen und deutschen KirchenVolksBewegung herausgegebenen Buch des australischen Weihbischofs Geoffrey Robinson.
Das Buch hat 272 Seiten und ist für 18,90 € plus Porto per Email an info@wir-sind-kirche.de bestellbar.
Transparenz-Vertrauen-Glaubwürdigkeit-Legitimation
“Welche Glaubwürdigkeit und Legitimation besitzt eine Kirche eigentlich noch, wenn sie es selbst nicht schafft, Verbrechen gegen Kinder und Jugendliche in ihren eigenen vier Wänden zu unterbinden, anzuzeigen und aufzuklären?” …. “Die Kirche demontiert sich selbst und ist gerade dabei, ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft als Kämpfer für das Gute, Gerechte und Solidarische zu verlieren.”
"Ziviler Ungehorsam ist gegen eine korrupte Hierarchie gefordert."
Gotthold Hasenhüttl
ZEIT
Und:
“Macht und Machtmissbrauch sind siamesische Zwillinge.”
Montesquieu.
Hesekiel 34, 25
Und ich werde einen Bund des Friedens mit ihnen machen, und werde die bösen Tiere aus dem Lande vertilgen; und sie werden in der Wüste sicher wohnen und in den Wäldern schlafen.
ÖKT München
Pressemitteilung
ÖKT-Netzwerk
Samstag, 15. Mai
- Politische Themen auf dem ÖKT erfolgreich zugespitzt
- Tausende besuchten Veranstaltungen “mit dem Kamel” und unterzeichneten Forderung nach neuem Sozialwort der Kirchen
Als Erfolg bewerten die Organisationen des ÖKT-Netzes ihren Einsatz auf
dem zweiten Ökumenischen Kirchentag in München. “Wir haben dazu
beigetragen, dass politische Themen bei diesem Kirchentag deutlich
zugespitzt worden sind. Die Leute nahmen zusätzliche Wege in Kauf und
nutzen Informationsquellen auch außerhalb des gedruckten ÖKT-Programms, um
politische Veranstaltungen zu erleben, die ihnen im offiziellen Programm
zu kurz kamen”, sagte Wolfgang Kessler vom Publik Forum und vom
ÖKT-Netzwerk.
Das Netzwerk verteilte 20.000 “Reisebegleiter für einen anderen
Kirchentag” in den Sonderzügen nach München, auf dem Abend der Begegnung
und über die Stände der Netzwerk-Organisationen.
Zu den Unterzeichnern gehörten u.a. die “Kirchentagsband” Wise Guys,
zahlreiche Politiker und Vertreter von Gewerkschaften und kirchlichen
Verbänden.
15.000 Menschen wollten sich zu den Zielen des Netzwerks bekennen und
erhielten einen Button mit dem Kamel. Mehrere Tausend unterschrieben einen
Appell des Netzwerkes für ein neues Sozialwort der Kirchen und 250 machten
am Freitag mit einem lauten und fröhlichen Flashmob auf das Netzwerk
aufmerksam.
Der Sozialethiker Professor Friedhelm Hengsbach unterstützte die
Aktivitäten: “Die kirchlichen Aussagen zur Krise des kapitalistischen
Systems werden immer matter, der Papst ist ein zahnloser Papiertiger. Ich
bin froh, dass auf diesem Kirchentag wenigstens die Basis mit Aktionen und
Veranstaltungen für soziale Gerechtigkeit mobil macht!” Auch der Theologe
Ulrich Duchrow lobte die Einmischungen für soziale Gerechtigkeit: “Viele
Kirchenobere würden gerne Frieden mit dem Kapital schließen. Doch die
Kirchenbasis lässt das Gott sei Dank nicht zu!”
Unermüdlich wanderte ein fast lebensgroßes lilafarbenes Kamel mit zwei
Aktivisten im Inneren durch die Messe- und Veranstaltungshallen. Das
Symboltier des Netzwerks war Liebling der Kinder, viele Jugendliche
schossen Handy-Fotos, in den großen Sälen gab es Applaus, wenn das
Trampeltier aus Plüsch auftauchte, immer wieder wurde es als “das
Maskottchen des anderen Kirchentages” begrüßt.
Den Schwierigkeiten getrotzt
Zahlreiche Netzwerk-Organisationen hatten schon vor Beginn des
Kirchentages beklagt, dass der ÖKT die kritischeren
Veranstaltungsangebote, vor allem, wenn es um Kapitalismuskritik und um
den Umgang mit Fehlern der Kirchen ging, nicht akzeptierte. Die
Veranstaltungen fanden trotzdem statt, u.a. im EineWeltHaus. Im großen
Hörsaal der TU reichte der Platz nicht, als am Freitag Eugen Drewermann
sprach, über 1000 Menschen drängten sich auf den Plätzen und an der Wand.
Anschließend an das Bibelwort Mk10,25 sagte der streitbare Theologe
Drewermann: “Weh’ euch ihr Reichen, schafft Gerechtigkeit für die Armen.”
Bei der Veranstaltung des Netzwerks im offiziellen Kirchentagsprogramm
“Armut und Reichtum? Gerechtigkeit!” kritisierte die international
profilierte Soziologin Saskia Sassen den Ausverkauf der Welt zulasten der
Armen. In der Halle mit 900 Sitzplätzen gab es schon lange vor
Veranstaltungsbeginn keinen Platz mehr. Rund 400 Menschen mussten draußen
bleiben. Keiner von ihnen verstand die Entscheidung der
Kirchentagsleitung, die in der Vorbereitungsphase die Veranstaltung in
einen kleineren Saal verlegt hatte.
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Für Rückfragen:
Michael Schäfers, Katholische Arbeitnehmer Bewegung KAB, 0178/77 22 40 2
Jutta Sundermann, Attac-Netzwerk, 0175/ 86 66 76 9
Martin Gück, Kairos Europa, 0172/ 76 49 92 0
"Transparenz und Wahrhaftigkeit"
Alois Glück warnt vor einer Entfremdung zwischen Gläubigen und Kirche
Kultur der Verantwortung
“Der Aufbruch zum Neuen geschieht nie durch eine Massenbewegung, sondern die Entwicklungen werden immer geprägt von engagierten Minderheiten. Das ist ja auch die Chance engagierter Minderheiten, das ist auch die Chance z. B. von engagierten Christen.
Aber der Leidensdruck wird in den nächsten Jahren ausreichend sein, dessen bin ich mir sicher. Denn er ist ja bereits heute groß genug.
Deswegen kann man die Zeit, in der wir heute leben, auch folgendermaßen beschreiben: Wir leben in einer Zeit der Suche nach neuen Ordnungen.
Vieles von dem an Ordnungen, die es bisher gegeben hat –
Handelsordnungen, Weltwirtschaft usw. –, ist doch zusammengekracht. Es hat die große Ernüchterung gegeben, dass der Markt und der Wettbewerb eben nicht alles regeln.
Hier brauchen wir also ganz klar eine Kultur der Verantwortung, wie sie für einen Christen eigentlich selbstverständlich ist. Da ist wirklich ein Ringen im Gange. Und natürlich auch ein Verdrängen. Aber auf Dauer wird man nicht mehr verdrängen können.”
br-alpha, 10. Mai 2010
br-online.de,pdf
Jammertal!
“Keiner hat bisher den Regensburger Bischof zur Vernunft gerufen, der kritische Medien mit NS-Propagandaminister Goebbels verglich und ihnen vorwirft, sie spielten sich zu “Gegenpäpsten” auf. Und noch immer gibt es Priester, die Mixa und sein System der Scheinheiligkeit verteidigen.”
SZ-Kommentar"
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