Kommentare

"Ich würde mich selber wählen."

Joachim Wolbergs, SPD
MZ-Politbarometer
Regensburg, 14. Mai 2012

Vom stillen, schlechten Bürger

„Wer an den Dingen seiner Gemeinde nicht Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger.“
Perikles

Dazu:
Kretschmann, Perikles und die Piraten
Teilhabe und Bürgergesellschaft
Quelle:
Länderforum Baden-Württemberg
Interview mit MP Winfried Kretschmann
www.phoenix.de

Regensburg als "Transition-Town"?

VORAB:
THE GREAT TRANSITION
http://www.gtinitiative.org/documents/gt_deutsch.pdf
Kommunen gehen voran
Boell-Stiftung
——————————————————————————————————————

Einladung zur Veranstaltung im Lederer
Soll Regensburg eine “Transition-Town” werden?

Initiativ-Vortrag von Birgit Kociper “
“Das Ende des Öls und des Wachstums – was kommt danach?”
am 10.Mai 2012 um 20 Uhr
im L.E.D.E.R.E.R., Lederergasse 25, Regensburg
(Eintritt frei)

Dass Öl knapp wird, pfeifen die Spatzen von den Dächern, doch bereiten wir uns ausreichend darauf vor? – Weltweit bilden sich immer mehr Initiativen, die ihre Städte zukunftsfest machen, da die Politik zu langsam reagiert. Weltweit gibt es nun bereits über 500 Initiativen, in Deutschland sind es rund 70, die sich unter anderem für eine stärkere Re-Regionalisierung und einer Erhöhung des Selbstversorgungsgrads einsetzen und dies auch in ihrem täglichen Handeln umsetzen.

Warum ist das Thema so wichtig, und warum wäre auch eine Initiative in Regensburg ein Meilenstein für unsere Stadt? Diese und viele weitere Fragen werden am 10. Mai im LEDERER, Lederergasse 25, ab 20 Uhr beantwortet. Dort hält auf Einladung von Attac Regensburg Birgit Kociper, Physikerin, Mitglied der Transition Town Initiativen und Mitglied des TT30, des jungen Think-Tanks des Club of Rome, einen Vortrag zum Thema “Das Ende des Öls und des Wachstums – was kommt danach?”. Sie wird die drastischen Folgen darstellen, die das Ende des billigen Erdöls für uns alle haben wird – trotz der Energiewende. Um die Preisschwankungen der Energieträger und der Nahrungsmittel für den einzelnen erträglicher zu gestalten, muss eine regionale Existenzsicherung für alle Bereiche aufgebaut werden. Harald Klimenta von Attac Regensburg erklärt hierzu: “Wenn man sieht, dass nicht einmal die ärgsten Auswüchse unserer Finanzmärkte, allen voran die Spekulation mit Nahrungsmitteln, reguliert werden, müssen wir selbst tätig werden. Deshalb unterstützen wir die Gründung einer Transition-Initiative hier vor Ort”.

Ganz konkret geht es am Donnerstag Abend also auch um die Gründung einer Transition Initiative “Regensburg im Wandel” unter dem Motto “Gemeinsam handeln statt jammern”. Erste Projekte könnten sein: Bürger-Gemüse-Gärten, Gemeinschaftsprojekte für erneuerbare Energien oder (E-)Car-Sharing, Garden-Sharing, Regionalgeschäfte/märkte, solidarische Landwirtschaft, Nachbarschaftsnetzwerke, Regionalgeld, … Die Liste ist beliebig verlängerbar – jede Idee ist willkommen. “In Regensburg haben wir großes Potential den Stein ins Rollen zu bringen, da viele der zukunftsfähigen und greifbaren Projekte schon in den Startlöchern stehen. Es gibt bereits Gruppen, die z.B. Regionalgeld, Tauschnetzwerke oder Energiefördervereine initiiert haben. Wir müssen also nicht bei Null anfangen, sondern können darauf aufbauen.” stellt die Referentin fest, die das Gefühl hatte vielerlei offene Türen einzurennen bei der Suche nach Interessenten und Mitmachern.

Es trifft sich vorzüglich, dass die Referentin, Birgit Kociper, in Regensburg lebt und ihr Know-How gern zur Verfügung stellt. Eins der Ziele ist es, in einem offenen Bürger-Dialog einen Energiewende – Aktionsplan für unsere Stadt zu entwickeln. Dabei soll jeder Bereich unseres Lebens (Nahrung, Energie, Transport, Wohnen,… ) zukunftsfähig gemacht werden. Es geht nicht um Verzicht, sondern darum wie wir den Ausstieg aus der Energieabhängigkeit in eine lebenswerte und bessere Zukunft umwandeln können. Dabei haben wir schon jetzt die Möglichkeit unsere Lebensqualität zu steigern, indem wir mehr Gemeinschaften bilden die sich unterstützen, teilen und den Wert ihrer Region erkennen – das kann die soziale Isolation und unsere Sucht nach Konsum ablösen. Die Transition Town Initiativen bilden Netzwerke und sollen Spaß machen – dabei setzen sie auf eine Mobilisierung aller Altersgruppen und Bevölkerungsschichten. Damit ist jeder eingeladen, die bessere Welt aufzubauen – hier bei uns in Regensburg!
Quelle: Attac Regensburg

Regensburg: Piraten laden ein

Was: Wahlparty zur Schleswig-Holstein- und Nordrhein-Westfalen-Wahl
Wann: Am 6.5. und 13.5. ab 17 Uhr
Wo: Im Brandl Bräu in Regensburg in der Ostengasse 16

Quelle:
BzV Oberpfalz der Piraten

Dazu:
Ein Bericht der FAZ
“Sharing is caring”

Fahrradfreundliche Kommunen

Neu gegründete Arbeitsgemeinschaft – 38 bayerische Kommunen – Gesucht wird u.a. LOGO

Ziele und Aufgaben
Die Arbeitsgemeinschaft »Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern« setzt sich die Förderung der Nahmobilität, hier insbesondere des Radverkehrs zum Ziel.

Hintergrund ist die Tatsache, dass die Lebensqualität unserer Kommunen maßgeblich von einer stadtverträglichen Mobilität abhängt. Die Förderung der Nahmobilität (Radverkehr und Fußverkehr) ist wesentliches Element einer erfolgreichen Stadtpolitik für Klimaschutz, Umweltschutz und Gesund­heitsvorsorge. Radfahren und Zufußgehen haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit, sind flächen- und ressourcenschonend und es entstehen weder Abgase noch Lärm. Nahmobilität wird zum einen über Infrastrukturmaßnahmen, zum anderen aber auch durch engagierte Kommunikation und gemeinsame Werbekampagnen gefördert.

Alle Infos
http://www.agfk-bayern.de/

Das Rad der Weisen

Mobilität in der Stadt – Das Rad wird die PKWs in den Zentren verdrängen – Städte wie Kopenhagen sind um Jahre voraus
SZ

Stadt, Rad, Lust

Das Rad als vollwertiges Verkehrsmittel
Der Stern des Autos sinkt

Genervt von Staus und Parkplatzmangel steigen immer mehr Städter aufs Rad und fordern ihr Recht auf den Straßen. Die Politiker haben den Trend verschlafen und hinken Metropolen wie Kopenhagen oder Amsterdam hinterher, wo das Rad als vollwertiges Verkehrsmittel längst anerkannt ist. Lesen Sie im neuen Greenpeace Magazin, was passieren muss, damit Radfahrer nicht weiter benachteiligt werden.
greenpeace-magazin.de

ältere Beiträge « » 

AktionBosS

Das AktionsBündnis oekologisch-soziale Stadtentwicklung gründet sein Selbstverständnis auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Art.20a GG). Und auf das Sozialstaatsprinzip (Art.20, 28 GG), das unverzichtbarer Erfolgsfaktor unserer Gemeinschaft war und ist.

Inhalt

Downloads

Links

RSS Feeds

Suche